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Zielgruppe:
- Schüler mit grundlegenden Bedürfnissen in den Bereichen Lernen und emotional-soziales Verhalten
- insbesondere Kinder mit multiplen Entwicklungsverzögerungen im sensorischen und motorischen Bereich, des emotionalen und sozialen Verhaltens, der Konfliktfähigkeit, der kognitiven Leistungsfähigkeit und Intelligenz und Kinder mit schweren Teilleistungsstörungen
Voraussetzungen:
- kleine Lerngruppen
- klare Strukturen zur Orientierung
- systematische, kleinschrittige, individualisierte Lehrmethodik
Unterrichtsorganisation:
- systematische und vernetzte Förderung
- Lernangebote beruhen auf folgenden vier Säulen:
- basales Lernen (Sensorik, Motorik, Praxie)
- Grundlagenförderung (Sprache, Lesen, Schreiben, Rechnen)
- Aneignung von Arbeitstechniken und selbständigen Lernstrategien
- Aufbau sozialer und kommunikativer Kompetenzen
- Aufbereitung der Lernangebote fächerübergreifend und projektorientiert
- Ausrichtung der Lernangebote nach übergeordneten Themen
Dadurch wird gewährleiste, dass die Schüler die handlungsorientiert in unterschiedlichen Aufgabenbereichen (Lesen, Schreiben, Rechnen) tätig werden, welche durch das übergeordnete Thema miteinander verknüpft sind und eine gedankliche Einheit bilden.
- differenzierte Gestaltung der Angebote entsprechend dem individuellen Lernstand
- Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse des Schülers
- Gliederung der Unterrichtszeit durch Rhytmisierung und wiederkehrende Rituale zur Orientierung:
- Begrüßung im Morgenkreis mit Übungen zur motorisch-basalen Aktivierung und Konzentration
- gedankliche Aufnahme des Projektthemas in Spiel und Gespräch
- individuelle Arbeit am Thema nach Tages- oder Wochenplan
- Fachunterricht in besonderen Räumlichkeiten (Sport, Arbeitslehre, Naturwissenschaften)
- tägliches gemeinsames Frühstück zur Gewährleistung einer ernährungs-technisch ausreichenden Versorgung und dem Training einfacher Alltagsrituale
- aktive Hofpause
- gemeinsamer Tagesabschluss mit Entspannungsübungen
Besondere Förderangebote:
- psychomotorische Förderung
- musisch-kreative Förderung (u.a. Singen, Musizieren, Malen, Basteln, Werken)
- sprachliche Förderung (Erzählen, Vorlesen, Rezitieren von Versen und Gedichten, Reimspiele, Darstellendes Spiel)
- Arbeitsgemeinschaften
Elternarbeit:
- regelmäßig stattfindende Elternabende zur Information und zum Gedankenaustausch
- gemeinsame Gestaltung und Durchführung von Festen und Ereignissen (Ausflügen, Projekttagen usw.)
- halbjährlich stattfindende Elterngespräche zur Erörterung der Lern- und Verhaltensfortschritte, zur Einsicht in den Förderplan ihres Kindes
- fortlaufende Beratung hinsichtlich außerschulischer Therapien, Empfehlungen zur Erziehung und Schullaufbahnfragen
- Hausbesuche auf Wunsch
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen:
Austausch und Abstimmung aller Fördermaßnahmen zum Wohle des Kindes erfolgt
- mit Schulpsychologischem Dienst
- mit Kinder- und Jugendpsychiatrischem Dienst
- mit Jugendamt
- mit zuständigen Kinderärzten und Spezialisten
- mit Therapeuten
- mit Sozialpädriatischen Zentren
Ines Jaletzki
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